Osterzeugen- & Beerdigungsleiter*innen-Kurs

Dem eigenen Umgang mit Tod & Trauer und der eigenen Hoffnung auf der Spur - vielleicht mit dem Ziel engagierter Beerdigunsleiter*in zu werden

Ein Kurs, um sich dem eigenen Umgang mit Tod & Trauer zu stellen und der eigenen Auferstehungs-Hoffnung nach zu gehen. Eben ein "Osterzeuge" oder eine "Osterzeugin" zu werden! Möglicherweise will man dann auch am anschließenden Kurs für Beerdigungsleiter*innen teilnehmen. Der Kurs findet immer mittwochs statt und an zusätzlichen Tagen, die z.T. mit der Gruppe vereinbart werden - meist Samstage.

Dieser Kurs mit Pfr. Kuno Kohn (Hamburg) teilt sich ganz bewusst in zwei Teile: einen sog. Osterzeugen-Kurs und den eigentlichen Beerdigungsleiter-Kurs.

Der Osterzeugen-Kurs läuft ab dem 27. Februar immer Mittwoch-Nachmittag bis Ostern und beinhaltet viele Gespräche zum Umgang mit Tod und Trauer und der eigenen Auferstehungshoffnung. An diesem Kursteil können alle Interessierten teilnehmen. Vor Ostern entscheidet man selbst und die Verantwortlichen, ob man den Beerdigungsleiter*innen-Kurs machen möchte. Dieser findet dann ab Ostern bis Pfingsten statt.

Ausführliche Informationen im Flyer - bitte hier klicken!

Warum gibt es überhaupt einen Kurs für ehrenamtliche Beerdigungsleiter*innnen?

„Tote begraben gehört als Werk der Barmherzigkeit zu den wichtigen Diensten in einer Pfarrgemeinde. Die ganze Gemeinde ist aufgerufen, sich um die Kranken und Sterbenden zu sorgen, an der liturgischen Feier des Begräbnisses teilzunehmen und die Trauernden zu begleiten. Zu den verschiedenen Diensten, die hierbei wahrgenommen werden können (Krankenbesuchsdienst, Krankenpflege, Sterbe- und Trauerbegleitung), gehört der liturgische Dienst des Begräbnisses. (...) In Zukunft ist damit zu rechnen, dass nicht mehr für alle Begräbnisdienste in einer Pfarrgemeinde ein Priester oder ein Diakon zur Verfügung stehen wird. (...) Durch die Feier des Begräbnisses durch vom Bischof beauftragte Laien kommt auch die gemeinsame Sorge der Gläubigen für die Toten und die Trauernden zum Ausdruck“ (Aus den Richtlinien des Bistums Hildesheim: „Die Feier des Begräbnisses durch beauftragte Laien“, 2006) Dass Gemeindemitglieder Beerdigungen leiten und Zeugen der österlichen Lebenskraft sind, wird in unserem Bistum immer mehr zur Alltagserfahrung. In der Pfarrei Hl. Familie/ Osterholz-Scharmbeck und im Dekanat Bremen-Nord beginnt der Weg zu diesem Dienst mit einem ersten Ausbildungskurs. Dankbar entdecken wir die Begabungen, die Gott den Menschen schenkt und gehen gemeinsam neue Wege des Kirche-Seins – vor Ort und für die Menschen.

Kursinhalte des eigentlichen Beerdigungsleiterkurses:

Mit diesem Ausbildungskurs sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Beerdigungsdienst vorbereitet werden. Sie sollen befähigt werden zum Trauergespräch mit den Hinterbliebenen, zur Vorbereitung und Gestaltung der Trauerfeier und zum Glaubenszeugnis von der kirchlichen Auferstehungshoffnung.

- Die großen Themen: Leid und Tod, Himmel, Hölle …

• Kirchliche Legitimation des Begräbnisses durch Laien

• Meine Rolle als Begräbnisleiter/-in

• Trauergespräch und Trauerbegleitung

• Die vielen Gesichter von Tod und Trauer

• Leben im Tod – Osterhoffnung

• Die Liturgie der Begräbnisfeier

• u.a.

ANMELDUNG & weitere Infos:

Eine Anmeldung kann nur nach vorheriger Abstimmung mit der Pfarrgemeinde vor Ort erfolgen! Bitte bis 15.1.2019 unter Angabe der persönlichen Kontaktdaten und der Pfarrei bei: Markus Leim (Pastoralreferent für das Dekanat Bremen-Nord mit dem Landkreis OHZ) Kath. Pfarramt Hl. Familie/ Grohn Grohner Markt 7, 28759 Bremen-Grohn Email: PR@heilige-familie-grohn.de Tel. 0421/62604-0 (Durchwahl: -11, Fax -15) www.dekanat-bremen-nord.de

Downloads zum Thema

Termin
27.02.2019, 00:00 Uhr
- 09.06.2019, 00:00 Uhr

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